Blog ----- Archiv ----- Rechtliches ----- Abo







meine Stimmung: undefinierbar

ich höre grade: "Nitro - Madsen"

Neues: -





Festgefahren...

Manchmal sind gewisse Situationen einfach festgefahren. Man sagt "Es gibt für alles eine Lösung" oder "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" oder "Wir können doch über alles reden". Ja, du mich auch. Nein, im Ernst, das stimmt so einfach nicht. Natürlich, man kann das alles versuchen und für die meisten Probleme oder Konflikte gibt es auch Lösungen, aber eben nicht für alle. Manchmal geht einfach nichts mehr (außer man schafft es, das zu verdrängen).
Die Beziehung zweier Menschen zu einander... Das ist natürlich sehr kompliziert und je näher man sich steht, desto komplexer wird sie. Es gibt viel mehr Raum, um Konflikte entstehen zu lassen, auch wenn man das wahrscheinlich nicht möchte... Vielleicht ist ja jeder trotz allem Verständnis zu sehr gefangen in sich selbst, denn wer kann schon aus sich heraus? Und so reiht sich Streit an Streit aneinander und bei allem geht es doch wieder um die selben Dinge. Wie kann man diesen Kreislauf unterbrechen? Manchmal hofft man, dass alles besser geworden ist, nur weil eine zeitlang alles gut zu sein schien. Ist diese Hoffnung nicht vielmehr Illusion? Wahrscheinlich. Und so geht es weiter: Tag für Tag, Woche für Woche, Monat um Monat... Wie endet das? Endet es? Ich denke ja, denn alles endet. In wie vielen Fällen gelingt es, das Problem zu beseitigen? Kommt es nicht viel öfter vor, dass man sich "auseinander lebt" wie das gemeinhin so oft gesagt wird? Aber dieses "auseinander leben" hat das unbedingt mit verschiedenen Interessen oder Lebensentwicklungen zu tun? Basiert es nicht häufig nur aus ungeklärten, vielleicht sogar unausgesprochenen, Konflikten? Wer beschäftigt sich schon gerne mit Menschen, mit denen er Probleme hat?
Oft nimmt man sich nicht einmal die Zeit mit Personen zu reden um eine Lösung herbeizuführen. Und selbst wenn man das tut, ist das selten erfolgreich, glaube ich...
Aber von manchen Menschen, kann man sich auch nicht einfach so abwenden... was tut man dann? Verdrängen? Ein Auf und Ab, also immer wieder bessere und schlechtere Phasen durchleben, die einen doch fortwährend irgendwie belasten? Vielleicht, ist das das einzige was man tun kann, wenn die Person es einem wert ist..... aber ist das dann so, wie es sein sollte? Und kommt das nicht schließlich immer irgendwann irgendwo irgendwie auf das selbe raus? Oder sollte man die Hoffnung einfach nicht aufgeben?
Zwischen Hoffnung, Zweifel, Ironie und Angst?


gott, wie theatralisch...
3.6.07 20:30
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen





Gratis bloggen bei
myblog.de